Lay 3rd Favorite with Recovery
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- Veröffentlicht am Samstag, 27. November 2010 01:25
Warnung: Dieses System hat ein sehr hohes Risiko und es kann u.U. dazu führen, dass der getätigte Einsatz und daraus resultierende Verluste nicht mehr in einem angemessenem Verhältnis zueinander stehen. Dieses System beruht auf Progression und Progressionssysteme gehen grundsätzlich mit einem erhöhten Risiko einher.
Hier mal ein Projekt, welches ich bereits im November 2009 gestartet habe.Das Prinzig ist recht simpel. Es beruht auf der Annahme, dass bei Sportwetten die Qoutenbildung ja bekanntlich die Wahrscheinlichkeiten zum Ausdruck bringen. Es dreht sich hier um den dritten
Favoriten beim Windhundrennen. Wenn ein WauWau also eine Qoute von 4,00 hat, hätte er folglich einen Chance von 25% das Rennen zu gewinnen. Ui, wie aufregend! Wenn man nun zwei Dinge dabei mal genauer betrachtet, kann man dem ein Schnippchen schlagen.Erstens: Wenn man auf den dritten Favoriten setzt und das Ende des Rennens bis zu Abrechnung abwartet, hat man eh eine Chance von 50 zu 50. Das ist das gleiche, wie mit dem Kopf oder Zahl Spielchen beim Werfen einer Münze. Zweitens: In Bezug auf die erste Betrachtung fällt aber auf, dass der dritte Favorit natürlich nicht so oft gewinnt, wie der Erste oder Zweite. Das bedeutet ja, man hätte eine, sagen wir mal, 70 zu 30 Chance. Coool! Würde so mancher denken, da kann man ja gut abcashen! Ok, dann hol ich da so manchen auf den Boden der Tatsachen zurück. Der entscheidende Punkt ist die Qoute. Die Qoute 4,00, welche oben genannt wurde! Das ist der springende Punkt, wenn ich bei einer Qoute von 4,00 eine Laywette platziere, relativiert sich das Ganze wieder. Ich komme also im Umkehrschluss wieder auf plus minus null. Genauso, als wenn man ständig die Münze werfen würde. An diesem Punkt bringe ich das Wort Progression in die Runde. Da schreien viele gleich auf, Progression würde immer in die Pleite führen. Richtig! Aber! Es kommt darauf an, wie man mit dieser umgeht und ob man weiß, wie sich Märkte verhalten. Heißt also, man muss wissen auf welch dünnes Eis man sich begibt. Bei meiner erprobten Methode ist das Erforschen geschehen. Es gibt kaum Fälle, in denen der dritte Favorite mehr als vier mal in einer Reihe gewinnt. Die Progression hält sich somit in Grenzen. Ich stelle das Ganze einfach direkt vor:
Was wird benötigt?
- Ein Bot. Außer man möchte den ganzen Tag vor dem PC verbringen und alles manuell machen. Ich nutze dafür den Bf Bot Manager. BetBotPro geht natürlich auch.
- Konstante Internetverbindung, welche stabil und der Zuverlässigkeit trauen kann.
- Laptop oder PC, welcher zur Ausführung des Projektes laufen muss. Stabilität der Maschine ist dabei ein Muss.
Wie sind die Regeln?
- nur Lay-Wetten - konsequent nur gegen den dritten Favoriten wetten
- Min. Lay-Qoute: 1,01
- Max. Lay-Qoute: 6,60
- Maximaler Overround in den Märkten: 115%/85%
- Ab 35 Sekunden vor dem Rennen werden die Wetten platziert
- Der Stake wird als Liability genutzt
- Nur UK Greyhounds, keine Pferde!
- Zeitgleich ist nur ein Markt erlaubt. D.h. der vorherige Markt muss abgerechnet sein, wenn auf den Folgenden gesetzt werden soll.
- Benutzung der Recovery-Funktion, eingestellt wie folgt: Bei einem Verlust wollen wir alles wieder zurück holen
- also 100%.
- Die Loss-Post-Size ist auf 2 gestellt. Damit wird sich der Bot zwei Verluste in Folge für die nächste Wette merken. Hat man drei Mal in Folge verloren, handelt der Bot erst die ersten beiden ab, dann die Dritte usw.. Somit erreichen wir 100% für die Recover-Funktion.
- Der Bot muss ab dem ersten Rennen des Tages starten. Ab abends folgen Rennen zu dicht aufeinander, so dass man mehrere Märkte hätte, die zeitgleich nicht abgerechnet wären. Das ist ab 20:30 MEZ der Fall. Also muss bereits vorher aufhören, gegen 18 MEZ. Ist man in der Gewinnzone und es sind keine Verluste im Loss-Pot vorhanden, stoppt man. Sind Verluste im Loss-Post vorhanden, macht man solange weiter bis der Verlust zurück geholt wurde. Das schafft man vor 20:30 MEZ. - Das maximale Risiko für Recovery-Wetten ist das 18,75-fache vom üblichen Risiko für normale Wetten, wenn kein Verlust vorhanden ist. Wie gesagt, wir nutzen Stake as Liability! Als Beispiel: Das übliche Risiko bei den Wetten wäre 0,16 PTS, somit darf das maximale Verlustrisiko bei Recovery-Wetten bei 3,00 PTS liegen.

Hier Beispiele, wie dies in einem Verlauf aussehen kann:
Was man nicht versuchen sollte, die Recovery-Funktion zu deaktivieren und das ganze stumpf durchlaufen lassen. Das funktioniert nicht, denn man verliert auf Dauer!
Hier eine Zip-Datei, in der einen Monat lang das Project öffentlich getestet wurde:
Endstanden ist das Projekt, um die monatlichen Stromkosten zu decken. Eine Schlussbemerkung: Mit Loss-Recovery zu arbeiten kann für die Bankroll sehr gefährlich sein! Sollte man bei diesem Projekt feststellen, dass etwas aus den Bahnen läuft, dann abbrechen und nicht weitermachen!
Kommentare
kannste mal einen Screenshot mit den Einstellungen für den Stop-Loss Trigger posten?
Wenn du Pech hast, trittst du sieben mal auf den 3. Favoriten und alle Rennen, die dazwischen liegen wären zu deinem Gunsten.. Das ist der Grund.
Selbstverstaendlich mit einem Link zurueck zu Deinem Blog.
Viele Gruesse,
Soccerwidow
Bitte beachte aber, das System kann profitabel sein, aufgrund der Progression stehen die Gewinne jedoch nicht immer in einem passendem Verhältnis zum Risiko.
Ich habe 100 % loss recovery eingestellt, sodass immer beim nächsten mal alle vorherigen Verluste getilgt werden und der ursprünglich Einsatz als Gewinn verbleibt. Soweit so gut. Nun tritt folgender Fall ein: Ich verliere 3 mal in Folge und erst beim 4. mal gewinne ich.
Das Problem dabei:
Der Bot berücksichtigt die Gebühr bei Betfair nicht und so habe ich eigentlich noch einen Verlust, da die Gebühr beim letzten (höchsten) Einsatz so hoch ist, dass ich knapp ins Minus rutsche. Was kann man da einstellen??
siehe im zweiten Teil des Handbuchs: http://jimboocarambo.com/images/stories/files/der-grundkurs/bfbotmanager-v2/Bf%20Bot%20Manager%20v2%20-%20Teil%202%20-%20Haupteinstellungen%20und%20-komponenten.pdf
Auf Seite 15, Kapitel 2.2.4